Bild Kundentypen

Die Kundentypen und ihre Schubladen

Der Mensch neigt ja dazu, in Schubladen zu denken. Das ist nicht immer schön und leider sind es auch nicht immer die richtigen Schubladen, aber manchmal vereinfacht es!

Nehmen wir mal an, es gibt verschiedene Schubladen für unsere Kundentypen. Wer gehört dann in welche und was machen wir daraus?

Die 4 Grundtypen (nach dem Model PPPP = Pride, Pleasure, Profit, Peace):

Der Pride-Typ:

Definition: Ein Mensch, der von seinen Mitmenschen Stolz, Bewunderung, Prestige und Anerkennung erfahren will

Der Pride-Typ möchte gerne anders sein als andere und sich vom Durchschnitt abheben. Diese Kunden möchten gerne von anderen als aktive Menschen wahrgenommen und anerkannt werden.

Mit diesen Argumenten kannst du den Pride-Tpyen überzeugen:

✔︎ Lobe ihn, zeige deine Anerkennung – aber bleib ehrlich dabei! Wenn du ihm nur Honig ums Maul schmierst, hat das einen gegenteiligen Effekt!

✔︎ Nenne Vorteil, die er dank deiner Leistung / deines Produkts anderen gegenüber haben kann

✔︎ Biete ihm neue Ideen und ausgefallene Konzepte

✔︎ Ziehe Vergleiche heran und stelle seine Position zu anderen dar

✔︎ Sei keinesfalls durchschnittlich. Sei besser als gut!

Der Pleasure-Typ

Diesem Typen geht es oft darum, Vergnügen, Spaß und Freude zu erleben. Er verbringt seine Zeit gerne mit anderen, hat viele Hobbys und ist offen für Neues.

Den Pleasure-Tpyen kannst du überzeugen, indem du folgende Argumente lieferst:

✔︎ Betone das Neue, Unbekannte und Innovative deines Angebots

✔︎ Sei offen, ehrlich und zeige, dass du Spaß am dem hast, was du tust

✔︎ Triff ihn auf der „Beziehungsebene“, rede mit ihm wie mit einem Freund

✔︎ Sei kreativ, verwende bildliche Ausdrücke, sei mitreißend

✔︎ Stelle dar, wie er deine Leistung / dein Produkt problemlos in sein Leben mit einbauen kann

HIER im Teil 2 der Kundentypen-Analyse beschreibe ich dir, wie du den Profit– und den Peace-Typen überzeugen kannst.

(P.S.: Ich werde es auch nächste Woche noch einmal erwähnen, aber auch hier gehört es bereits hin: Es gibt natürlich fast NIE reine Kundentypen – viele sind eine Mischform. Deswegen ist es wichtig, möglichst viele Grundbedürfnisse anzusprechen, wenn du den Kundentypen nicht genau kennst. Ist aber eine Tendenz zu erkennen, spiele dein Wissen um sein Grundbedürfnis aus!)

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.