Business Blog

Gastbeitrag von Janneke Duijnmaijer von Blogyourthing.com

Positionierung & ein Business Blog – Das Dream Team für deinen Erfolg

Deine Positionierung sitzt. Du weißt, was du am besten kannst und was du deinen Kunden anbietest. Du weißt auch, wer dein idealer Kunde ist, hast dir überlegt was seine oder ihre Probleme sind und kennst ihre Herausforderungen. Und jetzt? Geht es darum, deine idealen Kunden zu erreichen und zu tatsächlichen Kunden zu machen, die dir Geld überweisen von dem du deine Miete zahlen, Lebensmittel einkaufen und auf Urlaub fahren kannst!

Aber wie? Mit einem Business Blog!

„Mit einem Business Blog kannst du deine Positionierung kommunizieren.“

Themen & Angebote kommunizieren

Nachdem du deine Angebote, Preise und Pakete geschnürt hast, ist der erste logische Schritt: auf die Website damit. Wahrscheinlich hast du eine „Angebote“- oder „Arbeite mit mir“-Seite, auf der alles übersichtlich dargestellt ist. Das Problem: solche Seiten werden im Internet nicht geteilt. Das heißt, es ist schwierig für dich, diese Angebote in die Internet-Welt hinaus zu tragen.

Anders sieht das mit hilfreichen Blogartikeln aus: die werden sehr gerne geteilt. Entweder von potenziellen Kunden, denen du helfen konntest oder von anderen Experten, die zwar die gleiche Zielgruppe haben wie du, aber andere Angebote haben und deine Artikel als Mehrwert mit ihren Lesern teilen.

Wenn du die Themen deiner Blogartikel also auf dein Angebot abstimmst, kannst du nicht nur immer wieder darauf hinweisen, sondern du zeigst deinen Lesern auch, was du alles kannst. Das bedeutet aber auch: du solltest dir ganz genau eine Strategie und am besten auch einen Redaktionsplan überlegen, damit du die Themen deines Blogs so gut wie möglich auf deine Businessziele abstimmen kannst.

Positionierung als ExpertIn

Gerade habe ich es angesprochen: du zeigst deinen Lesern, was du alles kannst. Sprich: du kannst dich durch das Schreiben von Blogartikeln,  in denen du deine Expertise teilst, Erfahrungen und eventuell die Arbeit (und Erfolge) mit Kunden beschreibst, als Experte positionieren.

Während es bei bestimmten Berufen (Bäcker, Maler, Rechtsanwälte, …) relativ einfach ist zu sagen, ob jemand sein Handwerk beherrscht, weil es gesetzliche Prüfungen gibt, ist das in anderen Bereichen nicht so einfach. Schaffst du es als Ernährungstrainerin wirklich, den Leuten beim Abnehmen zu helfen? Hast du wirklich so viel Ahnung von Facebook Marketing, wie du behauptest?

Diese Expertise auf Social Media Kanälen zu „beweisen“ ist häufig schwierig, weil dafür längere Texte gebraucht werden. Längere Texte werden auf Social Media Kanälen aber in den seltensten Fällen (ganz) gelesen. Ganz anders am Blog: hier sind lange Texte kein Problem – ganz im Gegenteil: je länger ein Blogartikel, desto beliebter ist er in der Regel und desto besser wird er auch über Suchmaschinen gefunden.

Werbung ohne Werbung – du löst ein Problem und machst indirekt Werbung

Apropos Suchmaschinen: Was machen wir (und damit meine ich auch deine Kunden), wenn wir die Antwort auf eine Frage suchen? Wir googeln!

Du kennst deinen idealen Kunden und seine Fragen, nach denen er googelt. Der nächste logische Schritt? Du beantwortest diese Fragen auf deinem Blog! Dadurch sprichst du nicht nur Leser an, die regelmäßig auf deinen Blog kommen, sondern hast auch die Möglichkeit über deinen Blog neue Leser anzusprechen (Stichwort: SEO).

Vorteil Nr. 1: Auf diese Art und Weise musst du kein Werbebudget in die Hand nehmen, um neue potenzielle Kunden zu erreichen

Vorteil Nr. 2: Du bekommst die Aufmerksamkeit deiner Leser nicht durch eine blinkende Reklametafel, die nervt und im besten Fall toleriert wird. Sondern du bekommst Aufmerksamkeit, weil du ihnen hilfst. Und das ist in den meisten Fällen die beste Werbung (und die, die am liebsten weitererzählt wird).

Vertrauen aufbauen & Vorgeschmack geben

Wenn du gerade Bedenken hattest als du gelesen hast, dass du die Fragen deiner Leser beantworten sollst, dann habe ich hier die Entwarnung:

Keine Angst, du musst nicht 100% deines Know Hows preis geben, aber zumindest einen kleinen Vorgeschmack, den die Leser am besten sofort umsetzen können. Wenn sie damit erste Erfolge verzeichnen können, dann haben sie oft Blut geleckt und wollen noch mehr. Und da kommst du mit deinen Angeboten ins Spiel 😉

Einen Vorgeschmack gibst du so übrigens nicht nur auf dein Wissen, sondern die Leser lernen dich auch besser kennen: wie ist dein Schreibstil? Was ist deine Art (bist du lustig, nüchtern, wirfst du mit Fachbegriffen um dich, die sie nicht verstehen). Vielleicht veröffentlichst du auf deinem Blog ja sogar das eine oder andere Video, in dem dich deine Leser auch mal persönlich kennen lernen…

Und auf der anderen Seite kannst du durch all das auch Vertrauen aufbauen – dass die Produkte/Dienstleistungen, die du Verkaufst hochwertig sind, dass du deine Arbeit wirklich ablieferst, usw.

Branding durch einen Blog

Ein wichtiges Element der Positionierung ist das Branding: die Farben, Schriftarten und Grafiken, die du nutzt, sollen in deinen potenziellen Kunden Emotionen hervorrufen – sie sollen sich bei dir und deinem Angebot wohlfühlen.

Wenn du hauptsächlich auf Facebook oder anderen Social Media Kanälen unterwegs bist, dann hast du in dem Punkt ein Problem: dir wird immer ein vorgegebenes Design auferlegt, bei dem du dein Branding nur bedingt umsetzen kannst. Natürlich gibt es hier von Kanal zu Kanal Unterschiede: auf Instagram ist es einfacher, deine Leser mit einer eindeutigen Bildsprache anzusprechen als z.B. auf Xing. Aber du bist nie selbst Herr über das Aussehen und Design andere Kanäle – über das deines Blogs allerdings schon.

Fazit & die Voraussetzungen

Wenn deine Positionierung steht und du dich daran machst, Kunden zu akquirieren, dann empfehle ich Unternehmern einen Business Blog. Ich selbst habe es geschafft in 2 Jahren ein Business von 0 auf 100 aufzubauen: ich hatte keine Kunden, die ich in meine Selbstständigkeit mitgenommen habe und kann jetzt, 2 Jahre nach der Gründung, von meinem Business leben. Mein Haupt-Marketinginstrument? Natürlich: mein Blog!

Es gibt allerdings auch ein paar Voraussetzungen für den Erfolg:

1.) Du brauchst eine Strategie – blogge nicht über alles und jeden, sondern nur über die Dinge, die dein Businessziel voran treiben

2.) Liefere Qualität – einen Blog nur halbherzig zu schreiben macht keinen Sinn und kann deinem Expertenstatus sogar schaden. Veröffentliche lieber wenige Blogartikel, die dafür hochwertig sind!

3.) Sei konsistent & geduldig – heute starten, morgen berühmt sein? Du weißt, dass das nicht klappt – auch mit einem Blog nicht. Sei also geduldig und gibt nicht auf, wenn nach 2 Monaten noch keine 100 Anfragen kommen. Es dauert vielleicht ein bisschen, aber es wird sich auszahlen!

 

Blog your thing - Janneke

Über Janneke:

Janneke Duijnmaijer ist Beraterin für Blogging und Online-Marketing. Auf Blog Your Thing zeigt sie Selbstständigen, Solopreneuren und Freiberuflern, wie sie mit einem Blog ihre Wunschkunden anziehen und Einnahmen steigern können. Neben der Entwicklung eines strategischen Konzeptes steht sie auch mit dem nötigen technischen Know How unterstützend zur Seite. Mehr über Janneke findest du hier: www.blogyourthing.com

 

4 Kommentare
  1. Theresa sagte:

    Super Artikel, ich stimme total zu und habe selbst ähnliche Erfahrungen gemacht. Ergänzend finde ich es auch wichtig zu erwähnen, dass man nicht nur Texte schreiben muss wenn einem das Medium „schreiben“ nicht liegt und stattdessen auch Videos, Infografiken oder Podcasts machen kann 🙂 LG, Theresa

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    • Bianca sagte:

      Hallo Theresa, du hast vollkommen Recht, um die Positionierung zu stärken, funktionieren auch andere Medien sehr gut. Schreiben auf der eigenen Seite ist allerdings für Google wehr wichtig. Da nützt ein Video bei YouTube nämlich nicht so viel… Und da bloggen Jannekes Hauptthema ist und Positionierung meins, lag es nahe, diese Kombi für einen Gastartikel zu wählen :-). Liebe Grüße, Bianca

      Antworten
  2. Nicole sagte:

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag! Ein interessanter Punkt ist sicherlich über Google herauszufinden, welche Fragen meine Leserinnen haben könnten.

    Liebe Grüße Nicole

    Antworten

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