Tools Kommunikation

Meine Tools zum Thema Kommunikation

Da ich gerne mal bei anderen hinter die Kulissen schaue und wissen möchte, wie sie sich so ihre Arbeit organisieren, stelle ich dir heute meine Lieblings-Tools rund um das Thema Kommunikation vor. Vielleicht ist etwas Neues dabei oder es hilft dir, eine anstehende Entscheidung zwischen verschiedenen Programmen zu treffen. Ein echte Empfehlung von jemandem, der damit wirklich tagtäglich arbeitet, ist allemal besser als der ausschließlich positive Text der Softwarewebseiten.

BUFFER – gut geplant ist automatisch gepostet

Buffer war aufgrund des recht hohen Preises lange Zeit vorrangig ein Tool für Marketing-Agenturen, die in größerem Maße für ihre Kunden Beiträgen auf Social-Media-Plattformen gestreut haben. Doch inzwischen gibt es auch zwei Angebote für Solopreneure, die Buffer für Dienstleister und andere Selbstständige interessant macht.

In erster Linie mag ich Buffer aufgrund der einfachen Bedienung. Nach der Registrierung musst du lediglich deine Social-Media-Kanäle mit dem Social-Media-Tool verbinden und schon kannst du damit loslegen, Posts (sogar mit mehreren Bildern) vorzuplanen. Hierzu kannst entweder direkt über das Tool (bzw. über die App für Smartphones) gehen oder die Browser Extension nutzen, um Inhalte vorzuplanen, die du gerade im Netz entdeckt hast. Da ich auch gerne interessante Links auf meiner Facebook-Seite poste, ist diese Erweiterung genial.

Beim Vorplanen kannst du entweder manuell angeben, zu welcher Zeit Buffer den Beitrag posten soll oder du wählst einen voreingestellten Zeitslot. Wenn du die Uhrzeit kennst, zu der deine Post am häufigsten gesehen werden, stellt du diese Zeit ein – also z.B. Montags bis Freitags 18:45, so musst du nicht jedes Mal eine Zeit angeben. Ich arbeite beim Vorplanen fast ausschließlich mit diesen festen Zeitslots. (Manuell gebe ich nur eine Uhrzeit ein, wenn ich spontan etwas über Buffer posten möchte – was ich dann aber eher direkt auf der jeweiligen Plattform mache. Deshalb also nur selten eine manuelle Zeitangabe von mir.)

Vorgeplante Beiträge kannst du auch auf andere Social-Media-Plattformen kopieren, um diese wiederzuverwenden. In der kostenpflichtigen Variante werden Links übrigens automatisch gekürzt – das ist vor allem bei Diensten wie Instagram und Twitter sehr praktisch.

Art Social Media Management
Sprache Englisch – aber leicht verständlich
Kostenpflichtig? kostenlos für 3 Social Media Accounts und 10 vorgeplante Posts pro Account, kostenpflichtig, falls du weitere Funktionen benötigst; Ich nutze den kleinsten kostenpflichtigen AWESOME PLAN für 102 USD pro Jahr
Link buffer.com

Social Media Apps – so habe ich auch unterwegs alles im Blick

Kannst du dich an meinen Artikel erinnern, indem ich dir erzählte, dass ich jede Wartezeit nutze (z. B. während meine Kinder beim Sport sind oder ich beim Arzt warte), um mein Business voranzutreiben? Das ermöglichen mir meine Lieblings-Social-Media-Apps, die ich dank meines Smartphones immer dabei habe:

Facebook, Twitter, Xing und Instagram, Pinterest: Um auf die Beiträge und Kommentare anderer zu reagieren und für Kundenanfragen erreichbar zu sein.

Planoly: Diese Instagram-Planungs-App ermöglicht es zum einen, den Aufbau meines Feeds bei Instagram via Drag & Drop zu verändern, und zum anderen kann ich hier meine Insta-Fotos vorplanen. Eigenständig postet sie zwar keine Fotos (das lässt Instagram nicht zu), aber sie erinnert mich an meine vorgeplanten Posts und bietet zudem eine (in der kostenfreien Version) kleine Statistik zu Reaktionen auf meine Beiträge.

Boardbooster

Die Möglichkeiten auf Pinterest werden in Deutschland oft noch unterschätzt – dabei bietet die Plattform jede Menge Potenzial für Traffic und Interessenten. Boardbooster unterstützt mich dabei, meine Pins vorzuplanen und effizient zu verteilen. Denn auch hier ist die Uhrzeit des „Pinnens“ entscheidend, ebenso wie eine recht hohe tägliche Pinanzahl. Ich sitze morgens beim Kaffee mit meinem Smartphone und pinne auf geheime Pinnwände. Boardbooster postet dann zu den von mir als optimaler Zeitpunkt angegenen Zeiten auf ausgewählte Pinnwände. Nach einer ausreichenden Testphase von 500 Pins kostet mich dieses Tool 5 USD monatlich.

Und ja, es lohnt sich! Ich bekomme über Pinterest den meisten Traffic auf meine Seite.

Tools Kommunikation

Thrive Leads – tolle Formulare zum Eintragen in meine E-Mail-Liste

Vielleicht fragst du dich, wofür es ein kostenpflichtiges WordPress-Plug-In für Opt-in-Formulare braucht, wenn es doch so viele kostenlose Varianten gibt. Doch die sind einfach nicht so gut wie Thrive Leads. Ein kleiner Einblick in die Funktionen gefällig?

Ich kann damit

  • unterschiedliche Formulare zum Eintragen erstellen – selbst für jedes Blogpost ein eigenes Opt-in-Formular wäre möglich,
  • die Opt-In Formulare an den unterschiedlichsten Stellen einbinden – z. B. automatisch unter jedem Post, im Widget-Bereich, als Banner oder Pop-up (auch wenn viele die Pop-Ups hassen – sie funktionieren!)
  • dank des WYSIYG-Editors super einfach alle Formulare einrichten und gestalten (du brauchst überhaupt keine Programmier-Kenntnisse),
  • testen, ob kleine Änderungen zu einer höheren Eintragungsrate führen, A/B bzw. Split Tests sind ganz einfach möglich,
  • die Kontaktdaten von interessierten Lesern automatisch an ActiveCampaign (dazu gleich mehr) übergeben, damit ich ihnen schreiben kann.

Nach der Umstellung auf Thrive Leads ist die Liste meiner Newsletter-Empfänger deutlich (!) gewachsen!

Art Opt-in Plug-In für WordPress
Sprache Englisch – aber leicht verständlich
Kostenpflichtig? 67 Dollar einmalig für eine Webseite (oder 19 Dollar monatlich für bis zu 25 Webseiten – aber wer hat schon so viele Seiten)
Link Thrive Leads

ActiveCampaign – viel mehr als einfach nur ein Newsletter-Tool

Meine Wunderwaffe ist ActiveCampaign. Auch ich habe mit den kostenfreien Versionen von Mailchimp angefangen. Was ich aber wirklich umständlich fand und ziemlich schnell gewechselt bin. Zunächst zu Getresponse. Besser, aber noch nicht das, was ich wollte. Denn Active Campaign kann noch viel mehr. Der größte Vorteil ist in meinen Augen die Möglichkeit der Nutzung von Tags, die automatisch an Kontakte in meiner Liste vergeben werden – je nachdem was sie tun. So kann ich beim Erstellen eines Newsletters beispielsweise entscheiden, dass nur

  • Empfänger mit dem Tag / Label X,
  • jene die Produkt X gekauft haben,
  • Teilnehmer des Events X oder
  • Leser, die Link X in Mail Y angeklickt haben,

diese E-Mail erhalten.

Zugegeben, das wirkt etwas kompliziert – ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil, ActiveCampaign ist wirklich intuitiv nutzbar. Ganz abgesehen davon spart es einfach jede Menge Zeit. Dank der Zusammenarbeit von WordPress, Thrive Leads und Digistore werden die entsprechenden Tags bei jedem neuen Kunden automatisch verteilt.

Darüber hinaus mag ich die umfangreichen Analysemöglichkeiten. Ich verlasse mich weniger auf mein Gefühl, sondern schaue, was die konkreten Zahlen sagen. Daher nehme ich mir regelmäßig die Zeit, die Berichte zu Kampagnen und der Aktivität meiner Kontakte auszuwerten, um ggf. Optimierungen vorzunehmen.

Denn Newsletter, die keiner öffnet, keiner liest und noch schlimmer, auf die keiner reagiert, kann ich mir sparen. Und du auch!

Art Newsletter Anbieter
Sprache Englisch – aber ebenfalls gut verständlich
Kostenpflichtig? kostenpflichtig in Abhängigkeit von der Anzahl der Kontakte – die günstigste Variante kostet derzeit bei 500 Kontakten und monatlicher Zahlung 15 Dollar.
Link Activecampaign

Zoom – meine Alternative zu Skype

Meine ersten Marketingfrühstücke fanden alle offline statt. Doch mit der Zeit meldeten sich immer Interessentinnen, die zu weit weg wohnten, um nach Halle zu kommen. Daher suchte ich nach einer Möglichkeit, meine Veranstaltungen auch online durchzuführen. Dabei stieß ich auf Zoom, einen Anbieter für Videokonferenzen und Webinare. Der Platzhirsch hier war lange Zeit Skype, doch die Auflösung bei Zoom ist deutlich besser und das Tool punktet mit einer hohen Stabilität der Verbindung.

Der Zugriff ist per PC als auch per App möglich und daher sehr praktisch, falls jemand spontan auf sein Smartphone zurückgreifen muss. Neben Video-, Audio- und Screen-Übertragung gibt es während der Sitzungen auch einen Chat, über den kommuniziert werden kann. Falls mal jemand nicht dabei sein kann oder eher gehen muss, kann ich eine Aufzeichnung des Webinars erstellen und diese dann zur Verfügung stellen.

Da es sich um eine Cloudversion handelt, braucht niemand eine Software auf den Rechner zu laden. Einzig ein Client, der den Zugriff auf die Kamera und das Mikro erlaubt, ist nötig und schon kannst du zoomen. Ich liebe ZOOM :-)!

Art Dienst für Videokonferenzen und Webinare
Sprache Deutsch
Kostenpflichtig? Unbegrenzt kostenlos für Einzelcoachings, maximal 40 Minuten bei Gruppengesprächen mit drei oder mehr Teilnehmern. In den kostenpflichten Abos ist die Besprechungsdauer unbegrenzt und Zoom bietet weitere praktische Funktionen. Ich liebe bei ca. 15 Euro pro Monat und die sind es mir 100% Wert! Mir kommt kein Skype mehr auf den Rechner!
Link Zoom.us

Pocket – mein virtuelles Gedächtnis

Für viele ist Pocket einfach nur eine Möglichkeit, Blogbeiträge und andere Dinge zum Lesen vorzumerken. In Pocket speichere ich alle wichtigen Links, die mir im Internet begegnen und die ich später noch mal gebrauchen könnte. So habe ich den Kopf frei für die wichtigen Dinge und kann jederzeit auf gespeicherte Links zugreifen. Und zwar von allen meinen Geräten, denn Pocket synchronisiert sich und so kann ich Links im Browser (via Erweiterung) oder vom Smartphone aus sammeln. Dank Tags behalte ich jederzeit den Überblick und es geht kein Link verloren.

Art Dienst für Videokonferenzen und Webinare
Sprache Deutsch
Kostenpflichtig? Nein, kostenlos nutzbar
Link https://getpocket.com/

 

Du möchtest weitere Tool-Tipps von mir?

Dann musst du nicht lange warten, denn schon im Februar geht es mit meinen BEST OF Tools Organisation, Struktur & Planung weiter. Bis dahin kannst du mir gern in einem Kommentar hier erzählen, auf welche Tools du bei der Kommunikation schwörst. 🙂

2 Kommentare
  1. Janneke sagte:

    Schöne Übersicht! Buffer habe ich auch lange Zeit verwendet, mittlerweile nutze ich SmarterQueue und bin total zufrieden. Das funktioniert so ähnlich wie Buffer, hat aber den Vorteil dass man Postings wiederverwerten, also mehrmals posten und in Kategorien einteilen kann. Macht die Arbeit noch leichter 🙂

    Pocket verwende ich schon seit Jahren, mittlerweile muss ich aber gestehen dass ich mir zwar ziemlich viele Seiten merke, dann aber irgendwie doch nicht dazu komme sie zu lesen. Aber zumindest finde ich Artikel meistens wieder, haha.

    Antworten
    • Bianca sagte:

      Ich habe gerade mal nach SmarterQueue geschaut – bis jetzt „reposte“ ich nur wenig. Aber gerade für Twitter ist das sicher cool. Kategorien und der Verzicht auf meinen Excel-Redaktionsplan ist schon nicht schlecht. Denn ich bin immer für Arbeitserleichterung. Ich probiere es mal, denke ich :-).

      Ich habe mir in Pocket nur Links gespeichert, die ich mobil gefunden habe und die ich weiter teilen wollte (Buffer nutze ich am Handy gar nicht). Privat hieß es JETZT lesen oder NIE ;-).

      Danke für deinen Kommentar und den Tipp!

      Antworten

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