Ich bin gerne authentisch.

Denn für mich macht es meinen (Berufs-)Alltag einfacher.

Aus diesem Grund duzte ich dich auf meinen Seiten. Auch wenn es höflicher ist, Fremde zu siezen, mir fällt es leichter, Menschen auf der gleichen Ebene anzusprechen. Wenn ich mit meinen Kunden stundenlang, tagelang oder sogar wochenlang zu tun habe, entsteht eine persönliche Verbindung. Oft sind die Kunden in meinem Alter oder sogar jünger, da verfalle ich automatisch ins Du. Nur bei deutlich älteren Menschen geht mir das Sie leicht von der Zunge. Und auch wenn im Businessbereich meist die Sie-Form verwendet wird, habe ich mich dagegen entschieden. Weil es mir leichter fällt und ich gerne einen freundlich-persönlichen Kontakt zu meinen Kunden pflege!

Wenn ich mal schlecht geschlafen habe, es in Strömen regnet und der Hals kratzt, erscheine ich zum Coaching auch schon mal im Kapuzenpullover und Turnschuhen. Klar habe ich auch Business-Blazer und Pumps im Schrank, aber besondere Tage erfordern ein besonderes Outfit.

Wenn ich mich wohl fühle, merken das auch meine Kunden!

Und wenn eins meiner Kinder krank ist, sage ich unter Abwägung der Umstände auch mal Termine ab. Denn wenn ich gedanklich bei meinem fiebernden Kind bin und lieber zu Hause als beim Kunden wäre, ist keinem geholfen. Neben der Geschäftsfrau bin ich nämlich mindestens genauso viel Mutter. Ich könnte dem Kunden auch irgend eine Geschichte erzählen, aber erstens halte ich nicht viel davon, jemanden anzulügen und wohlmöglich erinnere ich mich später nicht einmal mal mehr daran, was ich wem erzählt habe. Nein, die Kinder und sämtliche damit zusammenhängende Situationen gehören zu mir und damit auch eventuelle Konsequenzen. Wer dafür kein Verständnis zeigt, mit dem möchte ich auch nicht zusammen arbeiten!

Aber authentisch zu sein, ist nicht nur für uns einfacher. Dein Kunde wird deine Ehrlichkeit zu schätzen wissen. Du verstellst dich nicht und das macht dich sympathisch. Und wer einem sympathisch ist, dem vertraut man eher sein Geld / seine Gesundheit / seine Firma o.a. an.

Manchmal kann es auch ein Alleinstellungsmerkmal sein, etwas gegen die Norm zu machen.

Alle Außendienstler fahren einen dunkelblauen VW oder Audi? Du liebst aber Oldtimer oder Sportwagen? Dann fahre damit vor und schon habt ihr einen ersten Gesprächspunkt. Und du genießt jede Fahrt zum Kunden.

Sicher solltest du nicht komplett gegen den Strom schwimmen  – das könnte eher als eigensinnig und rebellisch verstanden werden. Aber den Umständen entsprechend darfst du gerne DU sein! Und wenn du dir deine Kunden so ausgesucht hast, dass sie zu dir passen, dann wird es ihnen entweder gar nicht auffallen, dass du etwas „anders“ machst oder aber sie verstehen dich voll und ganz. Dann sind es auch die richtigen Kunden und ihr werdet langfristig miteinander Geschäfte machen!

Sei einzig – nicht artig :-)

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