Unternehmerinnen Kongress

 Motivation, Vision & Ziele – der Unternehmerinnen Kongress

Um diese Themen drehte sich alles beim diesjährigen Unternehmerinnenkongress in Dresden.

Da auch ich ab und an mal kleine Anstubser von Außen gut gebrauchen kann – immerhin kann man sich nicht ständig selber motivieren – habe ich kurzentschlossen das Ticket gebucht. Schon im letzten Jahr hat mir das Event gut gefallen und ich wusste, was mich erwartet: jede Menge guter Vorträge und tolle Persönlichkeiten!

Falls du es dieses Jahr nicht geschafft hast dabei zu sein, habe ich hier einen kleinen Exkurs durch den Tag für dich. Keine Angst, es wird keine Zusammenfassung der einzelnen Vorträge, aber die wichtigsten Hauptaussagen möchte ich dir nicht vorenthalten.

Die Schirmherrin Viola Klein nannte uns zum Auftakt des Kongresses ihre Kriterien für erfolgreiche Unternehmerinnen. Sie hatte gleich eine Menge in petto. Neben Selbstbewusstsein, Visionen, Entscheidungsfreude, Optimismus, Willensstärke, Präsentationsfreude, Flexibilität, Disziplin hat sie eine Eigenschaft besonders hervorgehoben: den MUT! Und ich kann dies nur unterstützen, denn bereits vor der Gründung ist Mut das wichtigste. Die schönsten Zahlenspielereien oder Ideen nützen nichts, wenn du den Schritt in die Selbständigkeit nicht wagst. Und auch später gibt es immer wieder Entscheidungen, die Mut erfordern, den Mut weiterzumachen oder auch etwas aufzugeben! Den Mut, dich zu zeigen, mutig deine Preise einzufordern, Mut Neues auszuprobieren.

Weiter ging es mit der wirklich herzerfrischenden Patricia Küll. Ihre „Bühnenerfahrung“ merkte man ihr (TV-Moderatorin und Speakerin) deutlich an – sie war wunderbar. Von ihr haben wir ihr Kuchenrezept für Lebensfreude erhalten:

 

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  • Schau bewusst auf das Positive!
  • Lebe im Hier & Jetzt
  • Sei selbst deine gute Fee
  • Sei diszipliniert – manage dein Glück
  • Alles hat einen Grund – lerne diesen auch anzunehmen
  • Feiere deine Erfolge

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Aus den Vorträgen habe ich mir die schönsten Zitate aufgeschrieben. Das passende hierzu lautet:

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Ich feier mein Leben!

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Weiter ging es mit der äußerst beeindruckenden Silke Naun-Bates. Seit ihrem 8. Lebensjahr sitzt Silke ohne Beine im Rollstuhl und ist trotz demotivierender Äußerungen wie „Das geht nicht. Das schaffst du nicht“ immer ihrem LEITSTERN gefolgt. Auch wenn man den eigenen Sinn, den inneren Antrieb, den Zweck nicht immer schon früh erkennt, es gibt ihn. Erkenne deinen Sinn, deine Vision und setze deine Ziele. Ihr Leitstern war die Freiheit: körperliche sowie mentale. Lass dich von Kritik oder Ängsten nicht beeinflussen, sondern folge deinem Stern.

Wenn dich etwas davon abhält, dann…

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Kick it in die Mülltonne!

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Antje Heimsoeth ist nicht auf den Mund gefallen – sicher kein Nachteil als Coach in der Welt des Spitzensportes und der sich darin befindlichen Männer. In ihrer Rede „Frauenpower – Warum Frauen groß denken sollten“ gab sie den Tipp, 6 Wochen täglich auf zuschreiben, was man erreichen möchte. „Ich möchte… ich will… ich werde!“ Positiv formuliert setzen sich die Ziele so im Unterbewusstsein fest und wenn das Unterbewusstsein erst einmal seine Finger im Spiel hat, kann gar nichts mehr schief gehen. Gleiches Prinzip wie beim Visualisieren. Ihr Rat: Gestalte dir eine Zielcollage, mit deinem Startpunkt, deinen Zwischenstopps und deinem erreichten Ziel. Egal ob du malst oder bastelst, Bilder sind mächtig. Suche dir deinen Bildschirmschoner oder dein Handyhintergrundbild so aus, dass dir täglich mehrmals dein (erreichtes) Ziel vor Augen geführt wird. Bilder erzeugen Emotionen und darauf folgen immer Reaktionen!

Drei Worte zum Scheitern hatte sie auch noch: Akzeptieren. Analysieren. Abhaken. Richtig so!

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Wenn du einen Traum hast, musst du ihn beschützen!

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Wer Inge Bell kennenlernen darf, der muss sie einfach mögen. Es sei denn, man tritt Menschenrechte mit Füßen! Die quirlige Mehrfachunternehmerin ist in den Bereichen Medien, Menschenrecht und Management zu Hause.

In ihrem Auftritt „Video is no rocket science“ hatte sie drei einfache und effektive Tipps, was man VOR der Kamera beachten sollte.

 

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  • Reduzierung – weg mit allem, was ablenkt. Nicht zu viel Gestik, Mimik, Farbe oder Formen!
  • Arbeite mit drei Ebenen: Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund
  • Wähle den optimalen Bildausschnitt – der Scheitel darf fehlen, wenn der „bannende Blick“ gut rüberkommt

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Die anschließende Talkrunde mit Frau Luding-Rothenburger (mehrfach ausgezeichnete Spitzensportlerin) und den beiden Schwestern der „Werkstatt in pink“ ging es natürlich ebenfalls um große Ideen und große Ziele. Auch hier war der Tenor eindeutig: „Setz dir ein Ziel und dann zieh es durch!“

 

Der nächste Vortrag von Birgit Schürmann ließ viel erwarten: „Drama, Baby, Drama. Eine Anregung für mitreißende Rhetorik.“ Ich war gespannt, denn auch meine Vorträge könnten sicher ein klein wenig mehr Drama enthalten. Die Technik hat Frau Schürmann allerdings ein paar kleine Streiche gespielt und die Bilder eigenständig „vorgespult“, so dass wir das Bild schon sahen, bevor sie rhetorisch zum Höhepunkt ansetzen konnte – wir waren dem Spannungsbogen sozusagen immer schon ein klein wenig voraus. Was für ein Drama :-).

Natürlich geht es bei mitreißenden Vorträgen auch um Bilder. Bilder, mit denen die Zuhörer etwas anfangen können. Bilder, die sie kennen, verstehen, die bei ihnen Emotionen auslösen. Spannung, Mitgefühl, Neugier. Unterstützen kann man diese Bilder mit Requisiten, die man mit auf die Bühne bringt und in den eigenen Vortrag einbaut. Leider hatte Frau Schürmann keine dabei.

Außerdem kann man gut Kontraste in die Erzählungen einfließen lassen. Etwas wie „Vorher – Nachher“. In der Schnittstelle dazwischen lernt der Zuhörer. Z.B.: VORHER (als du noch das und das gemacht hast) ging es dir xy, dann hast du xy gemacht, und JETZT / NACHHER hat sich xy geändert.

Die Empfehlung, mit Zaubertricks oder artistischen Einlagen wie einem Flickflack das Publikum zu begeistern, werde ich wohl eher nicht annehmen…

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Man kann sagen, die Emotionen haben beim Kauf der wahnsinnig hübschen, aber unpraktischen Handtasche das Portemonnaie selber aufgemacht“

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Beim Vortrag von Danielle Freude-Hellebrand ziehe ich das Zitat einfach mal vor, weil es so schön ist:

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Das Hirn ist ein Herdentier!

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Die drei großen Erkenntnisse, die ich aus ihrer Rede gezogen habe, sind, dass wir Menschen nur wirklich gut sind, wenn wir zusammen arbeiten / denken / entwickeln. Das Gehirn ist ein soziales Organ und auf „Vernetzung“ programmiert. Ja, wir brauchen Autonomie, aber die Gemeinschaft ist immens wichtig. Ängste und Stress entstehen oft, weil wir denken, wir müssten alles alleine wuppen. NÖ! Unternehmerinnen, schmeißt euch zusammen und erreicht Großartiges!

Das Gehirn nimmt pro Sekunde übrigens 40 Informationen bewusst auf und fast 11 Millionen Informationen wandern ins Unterbewusstsein. Das sind dann die Infos, die unser Bauchgefühl ausmachen. Die Ideen und Gedanken, die im BusBettBad-Modus hochkommen. Also immer dann, wenn wir dem Unterbewusstsein mal das Steuer überlassen und nicht verzweifelt denken! Hör auf deinen Bauch – der weiß viel mehr als du :-)

Tja, und dann sind da noch die „Essig-Pinkler“ (ein toller Ausdruck aus dem Niederländischen). Menschen, die so griesgrämig sind, dass.. naja, kannst du dir ja denken :-). Unsere Spiegelneuronen lassen jedes Wort, jede Mimik, jede Geste von anderen in unser Hirn, wo sie sich dann zur Autobahn verwandeln und richtig viel Platz bei UNS einnehmen. Ihr Rat: Achte darauf, mit wem du dich umgibst. Du nimmst einen großen Teil davon an. Also verbringe deine Zeit lieber mit motivierenden, positiven Menschen.

 

Und das habe ich auch gemacht. Es gab nämlich nicht nur Vorträge, sondern auch Pausen, die zum Essen und Netzwerken genutzt wurden. Mit ein paar neuen Bekanntschaften mit Unternehmerinnen aus ganz Deutschland, Visitenkarten in der Tasche und dem Kopf voller Informationen habe ich mich abends dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Der Kongress hat bei mir sicher noch langfristige Nachwirkungen. Wie schon beim letzten Mal hat er mich wahnsinnig motiviert und mir gezeigt, dass ich genau da richtig bin, wo ich bin: Beim Marketing, beim Motivieren, bei Netzwerken. Love it!

Der nächste Unternehmerinnen Kongress findet übrigens am 3.3.18 statt. Wer nicht nur meinen Bericht dazu lesen will, sondern sich selber Motivation abholen möchte, dem empfehle ich, sich schnell ein Ticket zu sichern. (Ich hatte dieses Jahr ein Silver-Ticket, so dass ich zur abschließenden Netzwerk-Party mit Abendbuffet nichts sagen kann. Ich bin mir aber sicher, dass es sich lohnt für diejenigen, die nach einem Tag voller Inspiration noch genug Energie über haben.)

 

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