Ziele und Prioritäten

Erfolgreiche Menschen haben Ziele und setzen Prioritäten

Stimmt, aber schon die Wörter ZIELE und PRIORITÄTEN bedeuten für viele Druck, Anspannung und Versagensangst. Das muss nicht so sein und es darf auch leicht gehen!

 

Heute geht es nicht darum, wie du Ziele planst oder wie du deine Prioritäten setzt, sondern um Dinge, die mir in meiner Zielsetzung-Prioritäten-Planung immer wieder auffallen und die ich mit dir teilen möchte. Dinge, die auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen sind. Sachen, die man auch anders sehen kann.

Ich möchte dir neue Ansichten aufzeigen, die dir das Thema einfacher machen sollen. Klingt verwirrend? Fangen wir einfach an!

1. Mach mal WENIGER

Wir wollen immer höher, weiter, schneller. Auch bei unserer Zielsetzung. Aber wie wäre es, wenn du dir mal ein Ziel setzt, bei dem du etwas WENIGER machst? Z.B. weniger Wochenstunden arbeiten oder weniger Kleinaufträge annehmen. Oder weniger Chaos durch längerfristige Planung. Oder weniger Buchhaltung durch Delegation. Überlege dir mal, was dich im (Berufs-)Alltag wirklich nervt oder stresst und setzte dir ein Ziel, bei dem du vom Negativen einfach mal weniger hast / machst.

2. Du musst NICHT immer dein Ziel erreichen

Du bist der Meinung, du musst dein gesetztes Ziel auch unbedingt erreichen? NEIN! Ein Ziel ist dafür da, dir eine Richtung zu geben, dich zu motivieren und dich anzuspornen. Natürlich darfst du nicht mit der Einstellung ran gehen: Das Ziel brauche ich nicht zu erfüllen! Klar solltest du versuchen, deine gesteckten Ziele auch zu erreichen, aber es muss nicht um jeden Preis sein. Kein Ziel ist in Stein gemeißelt, es darf sich ändern oder sogar ganz wegfallen. Mach dir keinen übermäßigen Druck, denn auch der Weg hin zu deinem Ziel soll dir Spaß machen!

3. Private Werte dürfen Priorität haben

Prioritäten haben nicht immer mit deinem Ziel zu tun! Es können auch deine persönlichen Werte ausschlaggebend sein für das, was dir wichtig ist bzw. was an dem Tag Vorrang hat. Noch nie darüber nachgedacht? Ich habe ein Beispiel für dich. Normalerweise sind Prioritäten die wichtigen Aufgaben, die du vor anderen machen solltest, weil sie dich deinem Ziel näher bringen. Nun bin ich ein sehr pünktlicher Mensch. Wenn ich Termine habe (auch private, die mit meinem Ziel überhaupt nichts zu tun haben) unterbreche ich selbst wichtige Aufgaben, um auf jeden Fall pünktlich zu kommen. Dir ist der Wert Familie wichtig? Dann dürfen die Aufgaben rund um deine Familie, Kinder ebenso Vorrang haben und das ist auch gut so! Ja, die Organisation des Kindergeburtstages oder der Vorlesetag in der Kita wird dich deinem beruflichen Ziel nicht weiter bringen, aber auch diesen Sachen darfst du Prioritäten einräumen. Denn sie machen dich glücklich!

4. Think BIG

Die SMARTe Zielsetzung sagt aus, dass deine Ziele realistisch sein sollten, um nicht demotiviert zu sein, wenn du sie nicht erreichst. Aber es gibt auch Menschen, die genau diesen Ansporn brauchen, die sich das Unmögliche vorstellen können und mögen. Warum solltest du mit deinem Business keine Million verdienen? Warum sollte man deinen Namen nicht über Deutschlands Grenzen hinaus kennen? Dein Buch wird kein Bestseller – warum nicht? Mach dich nicht unnötig klein, in dem du nur sehr kleine Ziele setzt. Selbst große Ziele kann man in so viele kleine realistische Zwischenziele runter brechen, dass selbst der große Traum möglich werden kann. (Diese Methode ist allerdings eher für Menschen mit langem Atem und guten Portion Selbstbewusstsein geeignet.) Also warum nicht mal groß denken?

5. Es ist DEIN Ziel

Beachte bei deiner Zielsetzung immer, dass es hier um DICH und um DEINEN TRAUM geht. Was willst DU erreichen? Jemand redet von 5-stelligen Umsätzen im ersten Monat? Schön für ihn/sie, aber dieses Ziel muss nicht deins sein. Aus dem privaten Bereich kennen sicher viele das „Traumgewicht“. Nur weil Kleidergröße 36 für viele ein Ziel ist beim Abnehmen, muss es nicht dein ZIEL werden! Kleine Ziele, große Ziele, schnell erreicht oder lange darauf hin gearbeitet. Was möchtest du? Wann ist es für dich machbar? Tappe nicht in die „aber andere machen das so“-Falle. Andere geben Webinare mit 150 Teilnehmern, starten Challenges mit 400 aktiven Anmeldungen, organisieren für Ihre Kunden eine tolle Weihnachtsfeier, haben irre viele Weiterbildungen, konnten von Monat x nach Gründung von Ihrem Business leben… Wenn du etwas davon wirklich willst, dann darfst du dir das als Ziel setzen, wenn du es aber nur anvisierst, weil andere davon reden und es als einzig wahre Möglichkeit darstellen, dann lass es. Es geht nur um dich, deine Wünsche in deinem Tempo!

 

Es ist mir ein großes Anliegen, dass das Thema „Ziele & Prioritäten“ den allgemein vorhandene Schrecken verliert. Denn wenn man es richtig angeht und keine Angst hat, können Ziele etwas Wunderbares sein!

„EIN ZIEL IST (D)EIN TRAUM MIT TERMIN!“

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.