Komfortzone und Positionierung

Was hat Positionierung mit deiner Komfortzone zu tun?

Die gute Nachricht zuerst: Du darfst gerne auch mal in deiner Komfortzone bleiben! Zumindest, wenn du deine perfekte Positionierung gefunden hast.

Jeder erzählt dir, du musst deine Komfortzone, deinen sicheren Hafen, das Gebiet, auf dem du dich wohlfühlst, verlassen, um wachsen zu können. Denn wir wachsen an unseren Herausforderungen.

Dem letzten Satz stimme ich soweit zu.

ABER ich bin erstens auch ein starker Verfechter davon, etwas zu lassen, wenn es uns wirklich Angst macht oder wenn uns etwas nicht gefällt. Ausprobieren ja; Sein lassen, wenn es nicht geht: auch ja! Nichts sollte erzwungen werden.

Zusätzlich kann ich die wunderbare Botschaft verkünden, dass du gar nicht mehr so viel MACHEN musst, was dich herausfordert. Wenn du DEIN ANGEBOT gefunden hast, dein Kernthema, das, was du wirklich gut kannst und in dem du echt gut bist, brauchst du diese gemütliche Zone gar nicht verlassen. Sachen, in denen du nicht so sicher bist oder die dir eigentlich (wie oft habe ich das schon gehört: „EIGENTLICH möchte ich das gar nicht machen“) gar nicht gefallen, lässt du einfach aus deinem Angebot raus. Diese Dinge können dann denjenigen erledigen, die sich darauf spezialisiert haben.

Ich habe mich lange im weiten Bereich „Marketing“ gesehen und habe damit auch vieles angeboten, was damit zu tun hat. Und glaube mir, Marketing ist ein seeeehhhr weites Feld. Anfragen kamen zum Thema: Social Media Marketing (was sich noch mal in bestimmte Fachgebiete aufteilen lässt wie z.B. Facebook Ads), Affiliate Marketing, Email-Marketing, Netzwerkmarketing und und und. Die Coaches unter euch wissen sicher, was ich meine :-)

Geblieben bin ich, wie du ja weißt, bei der Positionierung. Für mich ist sie die Basis für alles weitere, was im Marketing noch so kommen kann. Ich konzentriere mich auf das, was ich gut kann, und leite meine Kunden dann anschließend an andere Profis weiter. Ich höre öfter mal aus meinem Umfeld die Frage, warum ich das denn nicht „mit mache“, immerhin ist das verschenkter Umsatz. Die Antwort ist einfach: Ich will dieses Geld gar nicht verdienen, denn auch wenn ich einiges aus dem breiten Marketing-Markt beherrsche, ich würde mich damit zu weit aus dem Fenster lehnen – aus meiner Komfortzone heraus. Ich kann zwar einiges, aber nicht alles, eine Expertin bin ich dort nicht. Und meine Kunden verdienen nur Profis, wenn sie dafür bezahlen! Insofern bleibe ich da, wo ich mich sicher fühle.

Der nächste Punkt in Sachen kuscheliger Komfortzone sind DEINE KUNDEN. Von mir gerne auch Wunschkunden genannt. Bei keinem Telefonat, keinem Kundentermin, keinem schriftliches Angebot verlasse ich meine Komfortzone, denn der Adressat am anderen Ende tickt wie ich und nimmt mir nicht sehr viel übel. Du kannst nicht viel falsch machen, wenn du mit Menschen arbeitest, mit denen du auf einer Wellenlänge bist. Und wenn etwas nicht so perfekt läuft, kannst du es erklären und dein Gegenüber versteht dich. Selbst wenn du dich mal zu bestimmten Sachen entschließen solltest (Videos, Newsletter o.ä.), wird es viel (!) leichter, wenn es sich beim Gegenüber um einen tollen Kunden handelt. Und glaube mir, mit der richtigen Positionierung hast du nur noch tolle Menschen um dich herum.

 

Grundsätzlich bist du also mit einer richtig guten Positionierung auf der sicheren Seite, nichts, was dich aus deinem sicheren Gebiet herauslocken könnte.

Also mach es dir ruhig einmal gemütlich in deiner Komfortzone. Und lade dir nette Menschen dazu ein :-)

 

6 Kommentare
    • Bianca sagte:

      Hi, ich war gerade auf deiner Seite und habe gesehen, dass du dich ja auch mit dem Thema Komfortzone beschäftigst. Schön, wenn dir mein Text gefallen hat. Liebe Grüße, Bianca

      Antworten
  1. Christine Behrens sagte:

    Liebe Bianca, du sprichst mir aus dem Herzen ! Ich selbst habe es mir richtig gemütlich gemacht in meiner Komfortzone und arbeite nur noch mit Klient_innen mit Veränderungsbereitschaft. In der Komfortzone zu arbeiten bedeutet auch meinen Grundprinzipien treu zu bleiben: Authentisch – lebendig – auf den Punkt
    Liebe Grüße aus Dresden!
    Christine Behrens

    Antworten
  2. Brigitte Klaus sagte:

    Liebe Bianca, vielen Dank für diesen wirklich tollen Beitrag. Ich erlebe bei meinen – vorzugsweise natürlich weiblichen- Kunden sehr oft, dass sie diesen Druck im Nacken haben. Immer weiter, immer mehr voran auf neue Gebiete vordringen, nur ja nicht entspannt das Tun genießen. Als Ziel-Coach mit dieser Einstellung tust Du sehr viel für die Gesundheit und den Spaß am Arbeiten unserer liebsten Kunden – der Freiberuflerin und der Selbständigen im Mittelstand.
    Herzliche Grüße aus meiner Komfortzone – dem Atelier für Mode und Stil – sendet Dir Brigitte Klaus

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.