Bild Einsicht

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung – dumm nur, dass der nicht reicht!

Was meine ich damit, wenn ich schreibe, Einsicht alleine reicht nicht?

Kennst du das, wenn du ein neues Angebot / neue Flyer / ein neues Projekt fertig hast und es dann einfach nicht schaffst, es an die Öffentlichkeit zu bringen?

Ich weiß, nicht jeder hat dieses Problem, aber es begegnet mir in meinen Coachings immer wieder mal. Und selbst ich bin davor nicht sicher – aber dazu später mehr.

Die neuen Visitenkarten sind gedruckt, aber du hast noch keine einzige verteilt. Dein Online-Kurs ist fertig, aber keiner weiß davon. Du bietest jetzt auch Beratung für Kinder / Senioren / Hunde o.ä., sagst es aber keinem.

Tja, warum eigentlich nicht???

Oft ist es schlicht die Angst vor Ablehnung, die uns vor der Vermarktung abhält. Was passiert, wenn du soviel Zeit, Geld und Gedanken in etwas gesteckt hast und es kritisiert dich jemand? Oder noch schlimmer: Es reagiert gar keiner! War dann die ganze Arbeit umsonst?

Oder du hast ein umfangreiches Angebot für einen Kunden geschrieben und magst es nicht abschicken? Obwohl der Kunde wartet und es ein interessantes Projekt für dich wäre?

Vielleicht hast du Zweifel am Preis. Du hast Angst, der Kunde könnte das Angebot nicht annehmen, weil er dich für zu teuer hält. Oder hast du möglicherweise das Gefühl, der Preis sollte eigentlich höher sein – (die Konkurrenz nimmt deutlich mehr), du traust dich aber nicht, weil du denkst, deine Fähigkeiten rechtfertigen keinen höheren Preis?

Genau solche Gedanken halten uns oft zurück.

Es ist nicht leicht, diese hindernden Gedanken zu erkennen, aber

1. ist das die Voraussetzung, um sie gezielt umgehen zu können.

2. Wenn du erkannt hast, warum du etwas nicht „an den Mann bringen kannst“, suche dir bewusst eine Taktik – überrede dich einfach selber! Was würden andere sagen, um dir diesen Hindernisgrund auszureden?

Vielleicht: „Klar bist du deinen Preis wert! Wenn der Kunde nicht annimmt, ist er selber Schuld. Du kannst dich ja nicht unter Wert verkaufen.“

Oder: „Hab keine Angst vor Kritik – sondern nutze sie, um die kritisierten Punkte zu verbessern. Und wenn du es nicht ausprobierst, wirst du nie wissen, ob es funktioniert.“

Jetzt zu meinem Geständnis: Mein neuer DIY Kurs „Dream it * Plan it * Do it“ liegt seit etwa zwei Wochen in der virtuellen Schublade, komplett fertig und wartet darauf, endlich anderen Menschen durch gezielte Fragen bei ihrem roten Faden im eigenen Marketing zu helfen.

Tja, warum eigentlich???

Ich habe wirklich lange gegrübelt, bis meine Erkenntnis mich wie ein Zaunpfahl getroffen hat (aber bitte jetzt nicht lachen):

Ich bin einfach zu stolz, um platt damit hausieren zu gehen. So kommt es mir nämlich vor, wenn ich mehr oder weniger ungefragt damit um die Ecke komme, was für einen super Kurs ich da entwickelt habe. (Davon allerdings bin ich wirklich überzeugt; Das ist nicht der Grund, warum er immer noch wartet.)

Andere posten lustig in Facebook Gruppen, in ihrem Xing-Status oder bei Google+, was das Zeug hält, um ihr neues Produkt zu verkaufen. Und es funktioniert!!! Klar, wenn keiner weiß, was ich anbiete, kann es keiner kaufen. Es zu „verbreiten“, ist also der einzig mögliche Weg.

Also weg mit dem Stolz, der ist hier nämlich fehl am Platz. Ich biedere mich damit nicht an, wenn ich erzähle, was ich als Dienstleister anzubieten habe. Wer Interesse hat, der wird sich weiter informieren, wer keins hat, der wird wahrscheinlich nicht einmal bewusst registrieren, was ich da verzapft habe.

Für euch gilt: Wenn euch etwas hindert, findet euren Grund und überredet euch selber!

Und für mich gilt: Hier findet ihr meinen DIY Kurs :-)

 

 

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