Marketing Aufgaben

Die “richtigen” 5 Marketing Maßnahmen

Erst einmal: Du musst gar nichts! Es gibt keine richtigen oder falschen Aufgaben im Marketing. 

Vielleicht fällt jetzt eine Menge Last vor dir ab. Damit du aber gleich nicht ganz ohne Marketing Maßnahmen da stehst “Bianca hat gesagt, ich muss GAR NICHTS”, habe ich ein paar Hinweise für dich, wie du deine ganz persönlichen Marketing Maßnahmen gestalten kannst.

1. Finde Aufgaben, die zur DIR passen. Es gibt so unglaublich viele Marketing Maßnahmen, die du ganz nach deinen Stärken und Vorlieben gestalten kannst: 

Du kannst gut Schreiben? Super, dann kannst du deinen Blog ausbauen und damit mit häufigen Artikeln bei Google punkten. Auch Emails liegen dir dann sicher. Halte deine Leser regelmäßig mit kleinen Ideen, Tipps und Anekdoten auf dem Laufenden. Besonders das Schreiben eignet sich als tägliche Gewohnheit.

Reden liegt dir eher? Wie wäre es, wenn du mit einem Podcast deinen Expertenstatus zeigst. Jede Woche ein kleiner Input und deine Hörer warten schon auf die nächste Episode

Viele mögen sich selber in Videos nicht sehen oder hören. Wenn Videos für dich aber kein Problem sind, veröffentliche sie als Instagram Reel oder in einem eigenen Youtube Kanal.

Du bist witzig? Machst dich gerne auch mal über dich selber lustig? Stories, Reels, TickTock sind dein Ding.

Du möchtest dein umfassendes Wissen weitergeben? Schreibe ein Buch, veröffentliche Gastartikel, erstelle eine Podcast oder Video Reihe und ziele damit auf die Zielgruppe, die nicht nur schnell konsumiert, sondern selber tiefes Wissen braucht.

Design liegt dir? Du hast ein Auge für Farben und Formen? Gutes Design fällt besonders bei Instagram auf. 

Vielleicht bist du der Netzwerker, sprichst gerne mit unbekannten Menschen, knüpfst neue Kontakte. Dann mach dir regelmäßig zur Aufgabe, Netzwerktreffen zu besuchen oder vielleicht selber eins zu etablieren. Auch Kaltakquise könntest du zu einer regelmäßigen Aufgabe machen.

2. Erledige sie dann, wenn sie gut in DEINEN Tag passen. Täglich, morgens, nach dem Duschen, immer freitags, im Auto…

Es ist schon so, dass die Selbstkontrolle in den Vormittagsstunden größer ist als zum Ende des Tages hin. Was aber nicht heißt, dass du als Nachteule deshalb um 5 Uhr aufstehen musst. Das kannst du den Lerchen überlassen. Aber vielleicht kannst du die Aufgaben, die mehr aktive Entscheidungen und Disziplin benötigen, in die ersten Stunden nach dem Aufstehen legen. 

Einige Aufgaben machst du vielleicht sogar schon nebenbei beim ersten Kaffee (Kontakte knüpfen, Ideen recherchieren), andere bei der täglichen Hunderunde (die Diktierfunktion und Sprachnachrichten sind hier Gold Wert.)

Aber auch kurz vor dem Feierabend oder am Freitag kann eine abschließende Aufgabe sinnvoll und wohltuend sein (die letzten Emails beantworten, den nächsten Tag planen, beim Lieblingskunden nach dem aktuellen Stand fragen). Du weißt selber, wann du am strukturiertesten, am kreativsten, am müdesten oder am gesprächigsten bist. Plane danach auch deine MArketingaufgaben.

3. Bleib auf dem Level, auf dem du jetzt gerade bist: am Anfang, mit Team, technisch gut ausgestattet, ganz ohne Automatisierungen…

Der Wunsch eines jeden Unternehmers ist sicher, dass Aufgaben entweder vollautomatisiert oder vom Team übernommen werden. Aber der Alltag sieht da leider anders aus. Vielleicht hast zwar schon Unterstützung, aber kannst nicht richtig delegieren oder die Aufgabe ist beim Teammitglied nicht wirklich in guten Händen. 

Oder hasst diesen ganzen Technikkram und  du vertrödelst deshalb mehr Zeit beim Einrichten als bei den eigentlichen Aufgaben. Hier ist es wichtig, dass du dich nicht in der Zukunft verlierst. 

Deine Marketing Aufgaben solltest du so einrichten, dass sie deinem AKTUELLEN Stand entsprechen. 

Für Änderungen kannst du dir gezielt einen Block im Quartal oder im Jahr Zeit nehmen. Denn auch wenn sie noch so praktisch scheint (und das so auch propagiert wird), eine Email-Sequenz, die auf einen bestimmten Trigger startet, ist nicht mal in 2 Stunden erstellt und auch gar nicht immer nötig!

4. So, wie du dich wohl fühlst: mit Filter, im Blazer, mit Jogginganzug, in der Natur, ungeschminkt…

Ich habe gerade diese Woche ein Duschgel mit der Aufschrift #nofilter gesehen. “Wir kommen sogar ohne Filter aus”. Als ob Filter auf einem Foto schlecht sind… Wenn du dich damit gut fühlst, dann nimm doch einen. Wenn du ein schickes Business-Outfit brauchst, um dich professionell zu fühlen (beim Telefonieren, dem Videodreh oder überhaupt), dann hol es jeden Morgen aus dem Schrank. Wenn du aber im Sweater gelassener bist – go for it! Egal, was andere sagen. Du sollst dich bei deinen Aufgaben wohl fühlen!

5. Arbeite mit Themen, die dich gerade bewegen: dein neues Produkt, eine Krankheit, ein nerviger Nachbar, das Wetter, tolle Kunden, ein besonders produktiver Tag…

In einem Launch sollst du Mythen aufzeigen und Einwände entkräften. Du sollst echte Menschen zeigen, die mit deinem Produkt glücklich sind. Dein Content sollte politisch korrekt, gegendert und allgemein gut verständlich sein. Und immer schön regelmäßig deine Produkte zeigen. 

Bei all den Vorgaben fühlst du dich wie in einem zu engen Korsett (egal ob das von außen kommt oder du sie dir selbst auferlegt hast).

Sprich einfach über das, was dich gerade beschäftigt. Du kannst einen Kunden anrufen und ihm dein neues Produkt präsentieren oder mit ihm über den Klimawandel reden. Du kannst geplanten Content veröffentlichen und am selben Tag eine Mail raus schicken, mit einem Thema, das dir gerade auf dem Herzen liegt. Planung ist gut – Flexibilität innerhalb der Planung ist besser. 

DAS ist authentisches und emotionales Marketing. Das alles ist Teil deiner Positionierung und wird deine Marketing Strategie maßgeblich beeinflussen. 

Mein Motto: Mehr von DIR in DEINEM Marketing!

Weitere Tipps, um dir dein Marketing zu erleichtern findest du in diesem Artikel: So einfach kann Marketing sein

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