Scheitern im Business

Scheitern im Business – was für ein heikles Thema!

Bist du schon einmal mit deinem Business gescheitert?

Diese Frage habe ich bei einem Marketing Frühstück gestellt. Und die Antworten zum Thema „Scheitern im Business“ waren eindeutig: Irgendwann waren wir alle schon einmal an dem Punkt, an dem wir das Gefühl hatten: „Das ging kräftig daneben!“.  Weil etwas gar nicht funktioniert hat oder nicht schnell genug ging. Weil wir viel (Lehr-) Geld für einen Fehler bezahlt haben oder uns von Menschen trennen mussten. Oder weil unsere Gesundheit darunter gelitten hat – Stichwort Burn Out.

Die drei wichtigsten Erkenntnisse aus unserer Runde „Scheitern im Business“ möchte ich dir gleich zu Beginn nennen:

1. Scheitern ist sehr subjektiv – genau wie Erfolg. Was für den einen gut läuft, sieht der andere als Niederlage. Hier liegen einfach andere Maßstäbe zugrunde. Manch einer ist ungeduldig und erwartet in kurzer Zeit viel mehr Ergebnisse. Ein anderer ist ein positiv denkender Mensch und sieht schon in kleinen Schritten Erfolg. Natürlich ist das eigene Empfinden wichtig, aber vielleicht „hilft“ es, dass andere dein Scheitern gar nicht als Scheitern sehen und dir damit eine andere Sicht auf deine Lage vermitteln können.
2. Unsere Sicht aufs Scheitern kommt häufig von außen. Weil wir uns vergleichen und weil wir „nieder gemacht werden“ – das beginnt leider schon häufig in der Kindheit. Hör in dich hinein – ist deine Situation wirklich verfahren oder nur, wenn du dich mit anderen vergleichst?
3. Aktivität ist das Wichtigste beim Umgang mit Scheitern im Business. Der Spruch mit dem „Hinfallen, Aufstehen und Krone richten“ kommt nicht von ungefähr. Alle „erfolgreichen“ Menschen scheitern, sie machen aber weiter / das Beste draus / beim nächsten Mal etwas anders. Aber sie MACHEN!
Ich hatte zwei tolle Coaches an meiner Seite, die nicht nur von ihren gescheiterten Erlebnissen berichten haben, sondern uns auch Tipps mit auf den Weg gegeben haben.
Scheitern im Business

Diese 5 Schritte sind wichtig, wenn du gescheitert bist:

Schritt 1: Nimm dein Scheitern an! Auch wenn es weh tut, aber JEDER scheitert. Scheitern ist normal. Es sind Lernerfahrungen auf unserem Weg.

Schritt 2: Sei mutig und stolz, dass du es versucht hast! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Etwas auszuprobieren erfordert manchmal etwas Mut und auf diesen Mut solltest du stolz sein

Schritt 3: Was kannst du daraus lernen? Scheiterst du vielleicht immer an der gleichen Sache? Sind daran eventuell deine Glaubenssätze und Verhaltensmuster schuld?

Schritt 4: Verändere dein Mindset! Verändere deine Gedanken, die zum Scheitern geführt haben. Schaffst du das nicht alleine, hole dir Hilfe.

Schritt 5: Was hättest du für einen Erfolg gebraucht? Hätten äußere Umstände die Situation ändern können? Beim nächsten Mal kannst du die Umstände anpassen oder Personen ins Boot holen, die dich unterstützen.

Die folgenden 5 Dinge braucht es, um ein „Projekt“ erfolgreich werden lassen.

Fehlt eins davon, wird ein nachhaltiger Erfolg schwer:
  • Punkt 1: WOLLEN! Du musst etwas wirklich wollen, sonst fehlt irgendwann die Motivation.
  • Punkt 2: KÖNNEN! Wenn du etwas angehst, zu dem du gar nicht fähig bist, ist ein Scheitern wahrscheinlich.
  • Punkt 3: DÜRFEN! Das, was du vorhast, muss auf allen Ebenen erlaubt sein – gesetzliche Vorgaben, Absprachen müssen vorhanden sein – sonst wird´s schwer.
  • Punkt 4: NUTZEN! Was du vorhast, muss für dich nützlich sein. Ähnlich wie bei Punkt 1 werden sich längerfristig Zweifel einstellen und die Motivation schwindet.
  • Punkt 5: SEIN! Auch die Art und Weise wie du BIST, spielt eine Rolle. WIE machst du etwas – entspricht es deinem Charakter oder geht es dir gegen den Strich?

In diesen oben genannten Punkten stecken jede Menge Lebensjahre und Businesserfahrung, unzählige Versuche jeglicher Art, Testergebnisse, Beobachtungen und gemachte Fehler.

Vielleicht sind die Punkte ja auch für dich nützlich. Ganz aktuell und dringend. Oder du gibst sie weiter an jemanden, der gerade mittendrin steckt. Im Scheitern, im Aufstehen, im Weitermachen!

1 Antwort

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Es gibt immer wieder Fragen, welche ich mir eigentlich so nicht unbedingt stellen würde. Es sein denn, ja, es sei denn jemand stubst mich direkt mit der Nase darauf. Im Gespräch mit meiner Freundin und Kollegin Bianca Katzer von Zielcoach Marketing kam das Gespräch auch immer mal wieder auf genau dieses Thema (hier gibt`s ihren Beitrag zum Thema) […]

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.