Bild Social Media Regeln

Wichtige allgemeine Tipps, die für alle Social Media Kanäle gelten

Auf meiner Facebookseite habe ich diese Woche ein paar der wichtigsten Tipps für die Social Media Nutzung gegeben. Hier fasse ich das Wichtigste noch einmal für dich zusammen:

TIPP 1: Halte dein Profil vollständig, professionell und aktuell!

VOLLSTÄNDIG

Zu deinem vollständigen Profil gehört auf jeden Fall ein FOTO von dir oder zumindest dein LOGO, das stärkt den ersten Eindruck und gehört zum Gesamtbild. Deine KONTAKTDATEN sind ebenso wichtig. Diese sollten möglichst leicht zu finden sein und nicht nur im IMPRESSUM (was ebenfalls fast überall eine Pflicht ist) stehen. Oft kann man eine KURZBESCHREIBUNG / ein Slogan o.ä. deines Business eingeben, was du auf jeden Fall machen solltest. Oft versteckt sich hinter den Einstellungen noch diverse andere Angaben, die du machen kannst wie Informationen zu Preisen, Angeboten, Qualifikationen, andere Netzwerke oder Profile von dir im Netz. Du muss nicht alles ausfüllen, aber möglichst viel. Derjenige, der auf deiner Seite schaut, will möglichst viel von dir wissen. Mach es ihm leicht!

PROFESSIONELL

Auch hier ist das wichtigste DEIN FOTO! Es muss kein gestelltes Foto im Kostüm / Anzug am Schreibtisch sein, aber professionell sollte es schon wirken. Verzichte auf Selfies, Urlaubsfotos, Bilder auf denen andere „weggeschnitten“ sind, schlechte Qualität.
Ob du Privates von dir zeigen möchtest, überlasse ich dir. Professionell darf und sollte ruhig auch persönlich sein, aber übertreibe es nicht.
Jeder hat wahrscheinlich noch eine Emailadresse, die aus privaten Tagen stammt und auch so aussieht – auf einem Profil, mit dem du beruflich auftrittst, hat diese nichts zu suchen.

AKTUELL

Ich stolpere immer wieder mal über ein Profil, in dem noch der alte Arbeitgeber steht, eine Telefonnummer nicht mehr stimmt oder das Titelbild noch zu Ostern einen Weihnachtsbaum zeigt. Selbst das Profilfoto sollte man austauschen, wenn inzwischen 10 Jahre vergangen sind oder du eine total neue Frisur hast. Wenn dir jemand real begegnet, sollte er dich erkennen können.
Wenn sich bei dir also etwas ändert, mach dir die Mühe und ändere es in allen Sozialen Netzwerken, auch auf denen, wo du dich selten aufhältst.

TIPP 2: Achte auf eine gute Bildqualität!

Ich habe ein wenig überlegt, ob ich diesen Tipp überhaupt nennen muss, ist es doch eigentlich selbstverständlich. Tja, eigentlich schon, aber…

…es gibt leider immer noch zu viele, die einfach Bilder googeln, speichern und dann posten oder von einem anderen Profil „klauen“. Dies ist erstens NICHT ERLAUBT und zweitens ist die Auflösung dann zu gering. Die Plattformen erlauben eine recht hohe Auflösung für Posts, Titelbilder und Profilbilder. Das Ergebnis sind dann pixelige Fotos, die keinem eine Freude machen. 

Bitte bitte bitte mach dir die Mühe, gute Bilder zu finden oder selbst zu erstellen! Ich weiß, es kostet Zeit, aber es sieht viel professioneller aus (und macht dich abmahnsicher)!

Ein tolles Tool, um selbst Grafiken zu erstellen oder Bilder mit Text zu versehen ist CANVA. Es gibt einen Gratisaccount, der vollkommen ausreicht. Auch mit PICMONKEY kannst du gut arbeiten.

Oder du schaust mal bei PIXABAY oder FOTOLIA (kostenpflichtig) vorbei. Dort gibt es eine Menge toller Fotos.

Möglichkeit drei sind selbst gemachte Fotos. Ich weiß, sie sehen nicht immer wie vom Fotografen aus, aber wenn sie gut (genug) sind, schaffen sie eine persönliche Nähe. Gerade für Posts sind eigene Fotos gut geeignet. Bei Instagram sind eigene Bilder ja ohnehin der Sinn…

Valentinstag naht und sicher nutzt du auch diesen besonderen Tag, um etwas in diesem Zusammenhang zu posten – aber dieses Mal mit einem richtig guten Bild „smile“-Emoticon!

TIPP 3: Social Media Kanäle sind keine Verkaufsplattformen!

WAS? Aber genau deswegen machst du das ganze doch?
Ich kann dich beruhigen, natürlich darfst du MITHILFE von Social Media verkaufen, aber es darf nicht deine einzige Verkaufsplattform sein!

Du darfst deine Marke aufbauen und bekannter machen, dich als Experte positionieren, potentielle Kunden finden, mögliche Kooperationspartner suchen, neue Produkte vorstellen, Events publizieren, (ab und zu) Rabatte anpreisen, Aktionen veröffentlichen und und und (hierzu mehr beim Aufbau einer Strategie).

Verkaufen in der heutigen Zeit bedeutet weit mehr, als nur das Produkt an den Kunden zu bringen.

Also bitte poste nicht alle zwei Tage dein Produkt mit Preisangabe und Aufforderung, es zu kaufen! Weder in Gruppen noch auf deiner Facebookseite, nicht als Tweet, nicht als verkappte Empfehlung oder sonst irgendwie.

Denn das wollen deine Follower einfach NICHT lesen!!!

(Wenn du dich außerdem beim Verkauf zu sehr auf diese Kanäle verlässt, stehst du da, wenn es einen neuen Trend gibt und die jeweilige Plattform plötzlich uninteressant wird.)

Verkaufe nicht bei Facebook & Co, sondern wecke Interesse!

TIPP 4: Lerne die Regeln!

Jede Social Media Plattform ist anders, jede spielt nach eigene Regeln.

So ist z.B. XING ausschließlich aufs Business ausgerichtet – hier findest du fast nur die Anredeform „SIE“ – zumindest bei Kontakten, die du nicht kennst.
Auf anderen Plattformen wird das nicht so streng gesehen. 

Ein anderes Beispiel: Beim Kurznachrichtendienst Twitter findet man die Verkürzung von Links sehr häufig, da es hier auf die Zahl der Zeichen ankommt. Allerdings lässt sich bei einem verkürzten Link nicht gleich erkennen, wo er hinführt, und einige zögern, solche Links anzuklicken. Bei anderen Plattformen ist eine Verkürzung nicht unbedingt notwendig und kann und sollte vermieden werden (es sei denn, der Link ist wirklich extrem lang!)

Lies dir dort, wo es Gruppen gibt, erst einmal die Gruppenbeschreibung und -regeln durch. Hier steht oft, was erlaubt ist und was nicht so gerne gesehen wird.

Tu dir und deinen Mitstreitern einen Gefallen und tritt nicht in ein Fettnäpfchen. Melde dich bei den Plattformen an und lies eine Zeitlang erst einmal still mit, bis du ein Gefühl für den Umgangston und die Spielregeln hast. So kannst du auch herausfinden, ob dir dieser Social Media Kanal überhaupt liegt. Aber wirf die Flinte nicht gleich ins Korn – an manches muss man sich erst einmal gewöhnen.

In der nächsten Woche gebe ich dir in Teil 2 einen Überblick über die großen Social Media Kanäle mit den jeweils wichtigsten Besonderheiten. (Hier geht es zum FACEBOOK Artikel…)

Im anschließenden Teil 3 beschreibe ich dir, wie du die einzelnen Kanäle für deine Social Media Strategie nutzen kannst.

Und zu guter Letzt berichte ich in Teil 4 von meinen beiden Social Media Challenges (in FB und XING)

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