Gewohnheiten im Marketing

Mit kleinen Ritualen im Marketing mehr schaffen in weniger Zeit

Rituale sind unglaublich hilfreich, wenn es um das Erledigen von Aufgaben geht. Denn so hakst du Dinge fast „nebenbei“ ab. Dein Gehirn braucht nicht viel Konzentration und deine Motivation kann sich zurück lehnen, denn wer etwas tatsächlich als Gewohnheit etabliert hat, braucht sich nicht mehr dazu aufraffen. Warum nutzen wir diese kleinen Gewohnheiten also nicht auch im Marketing? Ich stelle dir heute ein paar Möglichkeiten vor, wie du deine Marketing-Aktivitäten als Gewohnheit in deinen Alltag integrieren kannst.

Nr. 1 der Marketing Gewohnheit: Täglich einen Kontakt knüpfen

Du kennst den Spruch – Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat. Ein gutes und starkes Netzwerk brauchst du immer. Egal, ob du gerade beruflich oder privat selber einen der Experten brauchst, dein Netzwerk nach einem Spezialisten fragst, Unterstützung bei deinem Projekt oder deiner Promo brauchst – dein Erfolg hängt von deinem Netzwerk ab. Es ist der Heben schlechthin! Selbst die Einzelgänger brauchen ab und an andere Menschen, wenn du mit deinem Business wachsen willst, geht es sogar nicht ohne andere.

Nimm dir deshalb vor, jeden Tag einen Kontakt anzuschreiben. Du kannst das jeden Morgen als erste Amtshandlung am Schreibtisch machen oder immer um 11:50 vor der Mittagspause. Such dir einen geeigneten Trigger, sonst vergisst du es und es geht im Alltag unter. Finde einen guten Moment, nimm dir die 10 Minuten, um dich, dein Netzwerk und damit dein Business wachsen zu lassen.

Suche dir dafür das Netzwerk aus, das du zukünftig aktiv nutzen möchtest: LinkedIn, Instagram, deinen Branchenverband egal! Hauptsache ist, du berücksichtigst folgende Dinge beim Anschreiben:

Gib zuerst, bevor du nimmst.

„Ich habe gesehen, du suchst – ich habe da…“

„Dein Beitrag ist sehr interessant für meine Zielgruppe, ich möchte ihn gerne teilen, wenn ich darf.“

„Darf ich deine Kontaktdaten weiter geben, mein Nachbar sucht gerade etwas in deine Richtung?“

Finde einen echten Aufhänger für deine Nachricht.

Mach es besser & anders als alle anderen, auch wenn es mehr Zeit braucht. Aber du möchtest diese Kontakte ja später auch sinnvoll nutzen, da ist eine gute Vorarbeit wichtig.

Wir alle können diese Direktnachrichten nicht mehr lesen: „Du hast ein interessantes Profil. Lass uns vernetzten.“ Bei einigen Plattformen geschieht das Anschreiben schon automatisiert. Da nutzt du #marketing und schon heißt es: „Ich habe gesehen, dass du auch im Marketing tätig bist. Super, was genau machst du denn da?“

Bleibe am Ball.

Eine einmalige Vernetzung mit Nachricht verläuft im Sand. Such dir gleich Kontakte aus, die selber aktiv sind, bei denen du kommentieren kannst, gute Tipps findest, Gemeinsamkeiten findest, die du auch im offline Leben treffen möchtest. Nimm dir die Zeit, bei deinen Kontakten regelmäßig virtuell reinzuschauen (Gewohnheit 2)

Hier findest du einen tollen Gastbeitrag von Petra Polk – der Netzwerkerin schlechthin: https://zielcoach-marketing.de/taeglich-kontakte-knuepfen/

Nr. 2 der Marketing Gewohnheit: Kommentiere beim Kaffee & Tee

Interaktion ist enorm wichtig, wenn unser Marketing nicht zu einer Einbahnstrasse werden soll. Du wünscht dir, dass man dich wahr nimmt und auf dich und deinen Input reagiert. Also gib auch du anderen eine Rückmeldung. Auf ihre Emails, auf ihre Posts, auf ihre Anfragen.

Perfekt für Social Media ist die Gewohnheit, beim Kaffee für 5-10 Minuten bei anderen zu kommentieren. Je nachdem wie schnell du am Smartphone tippst, geht das auch zwischendurch, draußen oder auf dem Sofa statt dem Schreibtisch. Auch hier gilt wie bei fast jeder Gewohnheit: Finde die richtige Uhrzeit und den richtigen Ort.

Diese Gewohnheit ist eine willkommene Abwechslung zu anderen fokussierten Tätigkeiten und lässt sich fast schon als Pause wahrnehmen.

Trick: Stell dir den Timer oder hör auf, wenn die Tasse leer ist. Sonst verlierst du dich in den Posts anderer.

Nr. 3 der Marketing Gewohnheit: Täglich schreiben

Reserviere dir täglich etwa 15-20 Minuten Zeit zum Schreiben. Irgendwas gibt es immer: Blogartikel, einen Newsletter, die Antwort auf eine Kundenanfrage, der neue Text auf der Landingpage oder der Startseite, die Produktbeschreibung, den Text für einen Instagram Post, das Transkript für das neue Video…

Ohne Schreiben geht es im Business fast nicht. Reserviere dir eine ungestörte Zeit im Büro, sammle deine Gedanken und dann schreibst du. Jeden Tag. Du wirst dich extrem wundern, wie viel du damit wegschaffen kannst – manchmal hilft auch das Loslösen vom eigentlichen Projekt (bei einer Webseite z.B., bei der ja auch das Design eine große Rolle spielt. Bei diesem Ritual fängst du einfach mal mit dem Schreiben an.

Auch für die Nicht-Schreiber unter uns: 15 Minuten sind auch für dich schaffbar… Probiere es einfach mal eine Woche lang aus. Wichtig ist, dass du in guter Stimmung dazu bist. Hol dir einen Tee, öffne das Fenster, achte auf eine vernünftige Tastatur. Am Ender der Woche hast du einiges weg-geschrieben. Versprochen!

Insgesamt sind das in etwas 30 Minuten pro Tag – möglichst ohne Kraftaufwand, sondern einfach, weil es dir zur Gewohnheit geworden ist. Eine halbe Stunde, mit der du dein Marketing um ein Vielfaches ankurbeln kannst. Eine überschaubare Zeitspanne, mit der du Geld verdienst, selbst wenn du NICHTS anderes im Marketing machst. Cool oder?

Und jetzt du:

  1. Überlege dir, WANN du welche Gewohnheit am besten in deinen Tag integrieren kannst.
  2. Wenn wir noch nicht verknüpft sind, dann öffne jetzt Instagram oder LinkedIn und schreibe mich direkt an. Der erste Schritt in eine neue Gewohnheit.
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